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Lieben Sie ihr vierbeiniges Familienmitglied heiß und innig?
Na,
ich bin mir ganz sicher... dennoch sind Sie gerade ratlos
oder einige Verhaltensweisen Ihres Hundes bringen Sie bisweilen an
den Rand der Verzweiflung?
Sie sind sicher sehr bemüht, kommen aber dennoch auf keinen grünen Zweig und geholfen hat bisher nichts so wirklich?
Genau hier möchte ich Ihnen folgende Frage stellen:
Wissen Sie wirklich, weshalb Ihr
Hund in manchen Situation auf bestimmte Art und Weise reagiert - na und
leider oft anders, als Sie es dachten oder zumindest hofften?
Zum
Leidwesen vieler Hunde und deren Menschen kümmern sich die meisten
Denkansätze, will heißen Tier-Trainer, Psychologen,
Therapeuten etc. beinahe ausschließlich um das Verhalten des
Tiers - aber nicht um die eigentliche enge Beziehung Mensch/Tier,
geschweige denn werden die Verhaltensweisen des dazugehörigen
Menschen wirklich betrachtet.
Trotz
ihrer engen Bindung zu uns werden Tieren immer noch psychosomatische
Erkrankungen schlicht und ergreifend abgesprochen, von
Krankheitsübereinstimmung zwischen Tier und Mensch will kaum
jemand etwas hören, dabei liegt der wahre Schlüssel in der
Beziehung zwischen Mensch und Tier - wer einseitig am Tier
herumkonditioniert und nicht nach den Ursachen für
Verhaltensweisen sucht, wird letzten Endes nicht helfen können.
Daß
nicht alles so klappt, wie Sie es sich einst vorgestellt hatten,
heißt weder, daß Sie unfähig sind oder Ihr Hund
böse, ganz sicher nicht! Der Denkansatz und die Sichtweise ist entscheidend!
Sie und
Ihr Hund können schneller und leichter ein tolles Team werden, als
Sie es für möglich gehalten haben? oder hatten Sie diesen
Gedanken schon aufgegeben? Die Betonung liegt auf "Team", kein Hund sollte aus lauter Bequemlichkeit des Menschen zu einer funktionierenden Maschine reduziert werden! Entsprechend
der vorgegebenen Lebenssituation soll vielmehr das Optimum
für jedes Team herausgearbeitet werden - individuell,
denn jeder Mensch und jedes Tier sind unterschiedlich!
Sie, die Familie sind ausschlaggebend - trauen Sie sich ruhig mehr zu! Seien
Sie offen für andere Denkansätze, denn es geht um die
Ganzheitliche Sicht des Verhältnisses von Mensch und Tier -
und vor allem: fürchten Sie sich nicht vor dem Begriff
Ganzheitliche Verhaltenstherapie.
Es gibt so manches Beispiel für alltägliche und dennoch oft problematische Situationen... ist ihr Hund gerade einfach nur frisch aus dem Welpenalter hinaus und wächst Ihnen förmlich über den Kopf? Gestern noch brav und folgsam - heute dagegen wäre als Mensch sein Lieblingsfilm "Denn sie wissen nicht, was sie tun"?
Auch
wenn das jetzt kein echter Trost ist, doch Sie sind ja nicht der
einzige Hundefreund, dem das widerfährt. Es ist aber an der
Zeit, nach möglichen Lösungsansätzen zu suchen, bevor
sich noch ernsteres hinzugesellt und sie die erste Arztrechnung
bekommen, weil ihr Hund doch mal schneller war als der Radfahrer aus
der Nachbarschaft, den er doch bisher lediglich zu verbellen pflegte!
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Ist
Ihr Schützling womöglich krank, evtl. sogar chronisch, und
sein Wesen hat sich verändert. Findet man keinerlei Ursachen
für die Symptome oder liegen degenerative Prozesse vor, so
daß sich das Leben des Tiers (und Ihres) dadurch nach und nach
ändern wird? Vielleicht sind aber auch an einem Punkt, an dem Sie
Hilfe und Beistand zur Sterbe und/oder Trauerbegleitung brauchen...
Vielleicht haben
Sie einen bereits Hund aus dem Tierschutz zu sich genommen, der
womöglich auch entsprechend schlechte Erfahrungen mit Mensch
und/oder Hund hinter sich hat? Manche mußten sich vorher auf
den Straßen ungeliebt durchschlagen, im schlimmsten Falle wurden
sie mißhandelt... Wenn das Zusammen-leben anfangs hier dann auch
oft unerwartete Schwierigkeiten mit sich bringt, so entpuppen sich
diese Vierbeiner hinterher meist als ganz besondere Begleiter, also
nicht verzagen!
Man
muß einige wichtige Dinge im Umgang
mit derartig verletzten Seelen beachten, so wie wir es im
Umgang mit traumatisierten Menschen ja auch ohne zu zögern tun
würden, auch wenn manche Narben in der Seele nie wirklich
heilen können.
Eventuell
warten Sie auch gerade sehnsüchtig auf einen pelzigen
Neuankömmling und brauchen noch ein paar gute Tipps, damit von
Beginn an alles einen guten Weg nehmen kann und gar nichts erst in
falsche Bahnen läuft?
Zwischen
den Bedürfnissen und dem Verhalten eines Berner Sennen und dem
eines Podenco-Mixes gibt es ohne Zweifel Unterschiede. Wie
sieht es also mit den rassespezifischen Eigenschaften Ihres Hundes und
Ihren Kenntnissen darüber aus, von der individuellen
Persönlichkeit Ihres Begleiters mal ganz abgesehen...
Die
täglichen Spaziergänge werden doch zum Spießrutenlauf,
wenn Ihr einziger Ausweg das Meiden von problematischen Begegnungen mit
anderen Hunden, Radfahrern und/oder Joggern ist! Oder benimmt er sich
am Gartenzaun wie der Leibhaftige und wenn es an der Tür schellt,
geht das Dauerkläffen los? Geben Sie sich die Chance, diese Dinge zu verändern.
Ja, es
ist nur menschlich, schwierige Situationen beim täglichen
Spaziergang oder auch innerhalb der Wohnung verharmlosen zu wollen - es
nützt nur einfach niemandem, je nach Lage wird alles Stück
für Stück nämlich fortschreitend schlimmer.
Der
Glaube, daß Sie alles jederzeit unter Kontrolle haben,
könnte ein fataler Irrtum sein! Manche Situation schlägt
blitzschnell um und eskaliert in ungeahntem Maße, nur aus einem
Mißverständnis heraus - und das Tier weiß es ja
einfach nicht besser und letzten Endes handelt es schließlich
instinktiv.
Sie wünschen sich also ein echtes Team? Vielleicht
geht mehr, als Sie überhaupt für möglich halten - suchen
Sie das auf Sie abgestimmte Optimum.
Entscheidend
ist Ihre Bereitschaft für eine neue Sicht, ein
anderer Denkansatz, Mitgefühl und ein bißchen Mut, sich
und das Tier womöglich neu zu "entdecken".
Wichtig ist das Erkennen und Bereitsein, etwas ändern zu wollen und Dinge für möglich zu halten.
Sind Sie bereit? Dann lesen Sie jetzt ganz entspannt weiter!
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