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Hunde sind wunderbare Tiere.
So eng mit uns verbunden, aber gerade das kann der Haken sein!
Große Seelen, gefangen in biologischen Hüllen", welche
geprägt sind durch starke Triebe und Instinkte, die ihr Handeln
letzten Endes lenken.
Sie
möchten sich am Menschen orientieren, leider ist es bei sehr
vielen Mensch/Hund-Teams oft umgekehrt der Fall. Fehlt die Orientierung
und Sicherheit durch den Halter, ist das Tier eindeutig
überfordert. Oftmals fehlt es beim Menschen an wichtigen
Kenntnissen über das tierische Verhalten und um mangelnde
Selbsterkenntnis der eigenen Verhaltensweise.
Hinzu
kommt noch ein weiterer aber häufig umso gravierenderer Aspekt:
Tiere nehmen die Emotionen des Menschen und des Umfelds deutlich wahr
und saugen sie auf wie ein Schwamm, was nicht ohne Folgen bleibt. Sie
sind feinfühligste Wesen und jeder Mensch kennt für sich
selbst sicherlich am besten dieses
Gefühl einer Verausgabung und/oder Anspannung, wenn ihm
vertraute Freunde oder Bekannte unter Streß stehen, Probleme
haben, krank sind oder es zwischenmenschliche Spannungen gibt.
Tiere
erleben dies ebenfalls mit und lang andauernder Streß führt
mitunter nicht nur zu Wesensveränderungen sondern auch zu
körperlichen Symptomen - zumal das Wort "Streß" in Bezug auf
den Hund anders definiert werden muß, nämlich wesentlich
weitreichender als beim Menschen!
Es gibt
immer Gründe, weshalb sich ein Mensch so und nicht anders
verhält, auch einem Tier gegenüber, nichts wäre im
wahrsten Sinne des Wortes "menschlicher", durch die enge Beziehung und
auch Abhängigkeit des Hundes zum Menschen werden jedoch
daraus Schwierigkeiten entstehen. Solche, die im schlimmsten
Falle nach und nach immer mehr zunehmen, daher braucht Ihr
tierischer Gefährte Ihre Hilfe, denn Sie als Halter müssen
sich mehr zutrauen und wachsen, um ihm das zu geben, was er aus
Hunde-Sicht braucht und zwar aus der ganzheitlichen Perspektive.
Alle,
Mensch und Tier, sind enger miteinander verbunden, als es sich so
mancher zugestehen mag - oder es einfach bisher für sich entdeckt
hat.
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Nun,
Sie werden merken, die wahre Schwierigkeit liegt darin, wirklich bereit
zu sein, es für möglich zu halten, daß es noch andere
Ansätze als die althergebrachten gibt, auch wenn sie im ersten
Moment nicht populär oder zu ungewöhnlich
erscheinen, aber es lohnt sich sehr, denn letzten Endes gewinnen
Sie beide.
Es dauert meist recht lang, bis sich Fehlverhalten so festsetzt, es kommt schleichend und in kleinen Schritten aber niemals ohne Zeichen und Signale!
Sie werden leider zu oft übersehen oder gar schlicht und
ergreifend beschwichtigt und kleingeredet, weil man es persönlich
nimmt, wenn der eigene Hund nicht problemlos ist, nicht funktioniert"
wie man es sich wünscht - oder schlimmer: andere es einem einreden
wollen!
Hunde
sind keine Maschinen, sondern Tiere mit Bedürfnissen und Trieben,
denen artgerecht und respektvoll begegnet werden sollte. Sie als
dazugehöriger Mensch haben ebenso genügend Ecken und Kanten
(und Macken?), all dies will mit berücksichtigt werden.
Entscheiden
Sie, ob Sie Ihr Optimum herausfinden möchten, dann
hätten wir glatt eine Basis gefunden, auf der es sich aufbauen
läßt!
Wenngleich die
Texte dieser Seite schwerpunktmäßig nach wie vor am Hund
orientiert sind - denn so hat vor einigen Jahren die Ganzheitliche
Verhaltenstherapie nach Rynio einst begonnen - so ist die Art der
Herangehensweise und Durchführung jeweils unter
Berücksichtigung des art- und rassetypischen Verhaltens ebenso auf
Katze und Pferd übertragbar. Das hat die Praxis der vergangenen
Jahre erfolgreich gezeigt.
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